Die Pentalogie des Schicksals mit 5 Tragödien von William Shakespeare


William Shakespeare schrieb seine Dramen und Komödien unter dem Einfluss der damals auch in den Norden Europas schwappenden Renaissance.
Wurde zuvor die Handlung und das Schicksal der teilnehmenden Protagonisten eines Theaterstücks vorherrschend von Göttern bestimmt,
konnten die zentralen Gestalten unter Shakespeare erstmals ihre Zukunft durch freie Handlungen selbst bestimmen - mit allen Konsequenzen,
die sich daraus ergeben.

Ob man diese Wahlfreiheit jedoch wirklich hat, oder ob man nicht doch zu sehr im eigenen, unbeeinflussbaren Schicksal verhaftet ist,
dieser Frage geht das theater ereignisräume in 5 lose miteinander verbundenen Dramen Shakespeares nach:


Beginnend mit Antonius & Cleopatra, deren Liebe eben nicht unabhängig von der Umwelt, respektive von Cäsar ist.

Über Richard III, der unter dem Einfluss des Teufels seine Gräueltaten verübt. 
Hat er wirklich die Entscheidungsgewalt, sich davon zu lösen - falls er das überhaupt wollte?

Weiter mit LEAR. König Lear und Graf Gloster erleiden beide das gleiche Los: Die Auflösung der Familienbande. 
Doch was hilft mehr? Egoismus oder Altruismus? 
Und ist es letztlich nicht egal - wenn das Schicksal es grundsätzlich gut oder böse mit einem meint?

Macbeth und seine Lady gehen der Sache auf den Grund, was wäre wenn . . .
Schicksal oder nicht, wenn Träume nicht wahr werden können, weil der eigene Platz nicht der rechte Ort zur rechten Zeit ist?

Zu guter Letzt geht es im Sturm darum, wie weit man kommt, wenn man das Schicksal wirklich beeinflussen kann . . .

zurück